Kasperlquatsch

Was kauft Kasperl nur für die Großmutter, wenn das Krokodil seinen Einkaufszettel wegschnappt?

 

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Essen muss jeder, doch es soll den Menschen auch gesund halten und gut schmecken. Das findet zumindest Kasperls Großmutter, wenn auch der Kasperl andauernd am liebsten nur Würstl mit Sauerkraut und Saft mampft.

Die Großmutter schickt Kasperl zum Einkaufen, doch dass das Krokodil gerne und aufgeregt mithelfen will, ist bei Weitem nicht die einzige Herausforderung für den Kasperl. Wo kommt nur all das Essen her? Und wo kommt es hin? Kein Plan, ein Kasperl, umringt von gierigen Mäulern, 20 megamäßig verlockende Angebote, 70 verschiedene Butterpackungen und 112 verschiedene Meinungen, was denn nun richtig und falsch sei.

Gemeinsam mit den Kindern und dem Trennguru schafft Kasperl es bestimmt, die richtigen Lebensmittel in seinen Korb zu packen. Den Kindern fallen meist die besten Lösungen ein!

 

Pädagogische Themen

Gesundes Essen und bewusstes Einkaufen; auch regionale Produkte wählen: Regional und kostbar, ein Projekt der Mödlinger Stadtgemeinde, denn Lebensmittel sind wichtig. Wie kann man nun richtig einkaufen und vermeiden, die wertvollen Lebensmittel regelmäßig in den Müll zu kippen? Nicht zuletzt werden aktuelle Trends aufgegriffen, von bio und fair bis vegan, was soll man glauben, und was ist nur „Lockfutter“? Was ist ein wirklich nachhaltiger Umgang mit unseren Lebensmitteln und -räumen?

MÖP Kasperlstück gefördert von 

 

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Technische Daten

MÖP Figurentheater
Altersempfehlung: 4 - 104 Jahre
Dauer: 45 Minuten
Spielweise: Klassische Handfiguren mit Kasperl
Spiel: Katharina Mayer-Müllerund Martin Müller
Regie: Martin Müller
Musik: Katharina Mayer-Müller
Figuren und Ausstattung: Katharina Mayer-Müller
Mobil Anforderungen: Auf-/Abbau: 2 Std. / 1 Std., Bühnenfläche 2x1m, Höhe 2,30 m, Steckdose in Bühnennähe
MÖP Produktion 2018, Premiere 18.5.2018, 16:00 Uhr im MÖP

 

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Trailer zu "Kasperlquatsch"

in Arbeit.

 

Stimmen zum Stück Kasperlquatsch

Artikel von Manon Bauer (13.1.2019)

Das MÖP kommt regelmäßig seinem Bildungsauftrag nach, so auch in diesem äußerst charmanten Stück. Mit viel Witz und Situationskomik werden hochaktuelle Themen angesprochen, wie Nachhaltigkeit, Regionalität und Verwertung von Lebensmitteln.

Die Ausgangssituation ist einfach und durchaus alltäglich – leider! Der Kühlschrank ist zum Bersten gefüllt – doch das meiste ist nicht mehr verwendbar, weil bereits verschimmelt. Der Kasperl wird von seiner Großmutter also einkaufen geschickt, doch ist er in dem riesigen Kaufhaus so vielen Verlockungen ausgesetzt – Überangebot, Rabatt-Wahnsinn und Reizüberflutung verwirren seine Sinne – dass er gar nicht mehr weiß, was er eigentlich wollte und braucht. Die Eier tanzen ihm auf der Nase herum, die Tomaten bezirzen ihn mit ihren unschlagbar knackig-roten Backen, die Rolltreppe nimmt auch seine ganze kindliche Aufmerksamkeit in Anspruch – und der Einkaufszettel ist natürlich verschwunden. Dauernde Werbeeinspielungen im Hintergrund – gut gemacht und witzig, wenn man genau hinhört – sind gar nicht realitätsfern und machen das Stück zu einem aufwirbelnden köstlich-chaotischen Spiegelbild unserer Konsumgesellschaft. Das macht diese Kasperltheateraufführung zu einer wertvollen Erfahrung für jedermann, jedefrau und jede Altersstufe.

Die Verwendung regionaler und saisonaler Produkte, Müllvermeidung beim Kauf, biologischer und nachhaltiger Anbau, auch das kritische Überdenken eines täglichen Fleischkonsums, und die Freude und der Genuss, den gute Zutaten uns bereiten, all das lässt sich in eischaumhaft locker gereimte musikalische Einlagen einbauen.

Eine gelassene Großmutter, ein durchtriebener Starkoch, ein gieriger Kaufhausbesitzer, ein vegetarisches aber seeehr hungriges Krokodil und das umweltbewusste Trennguru Ken runden das Aufzeigen der Vielfalt an Ernährungsbedürfnissen ab.

Die Palatschinke – an der der Einaufszettel kleben bleibt – steht für eine mit wenigen Zutaten recht schnell zubereitete einfache Speise, die sich übrigens sehr vielfältig zubereiten lässt, süß, salzig, mit dem, was man gerade hat – also auch zum Restlverwerten bestens geeignet – hüpft falkenmotivartig durch das ganze Stück – und am Ende werden alle zusammen Palatschinken essen – auch ein völkerverbindender Akt, wenn man bedenkt in wie vielen Ländern und Varianten es dieses Gericht gibt!