Was ist das

Steinbeißers luftige Reise über Stock und Stein und um die halbe Welt.

 

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Steinbeißer hat viele Freunde in seinem Garten, mit denen er das Wolkenweiß vom Himmel zupfen kann. Tiere kennenzulernen, das fällt ihm leicht.

Schwer ist es hingegen, ohne seinen besten Freund auszukommen, der sich offensichtlich leicht verspätet, oder gar den Vogelflug verpasst hat. Verteilt er jetzt in der Ferne Luftküsse oder schwebt er im siebenten Himmel?

Steinbeißer zögert nicht, leichtfüßig über so manche Stolpersteine zu hüpfen, um den Luftikus und Ausreißer nach Hause zu holen. Reichen ein paar kräftige Flügelschläge für die Heimreise, nehmen wir den Heißluftballon, oder lernen wir alle das Fliegen?

Pädagogischer Inhalt

Einem Freund um die halbe Welt nachreisen und - die Schwerkraft.

 

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Technische Daten

MÖP Figurentheater
Altersempfehlung: ab 2 Jarhen
Dauer: 40 Minuten incl. Spieleaktion
Spielweise: Offene Bühne, verschiedene Figuren, Marionetten
Spiel: Martin Müller
Regie: Katharina Mayer-Müller
Ausstattung: Katharina Mayer-Müller
Mobil Anforderungen: Auf-/Abbau: 2 1/2 bzw. 1 1/2 Std., Bühnenfläche 3x2m, Höhe 2,60m, Raum unbedingt verdunkelbar, Steckdose in Bühnennähe
MÖP Produktion und Burg Forchtenstein fantastisch 2017, alle Rechte liegen beim MÖP Figurentheater; Premiere 7.9.2018 im MÖP Figurentheater

 

Plakat, Ausmalbilder und Aktionsheft zum Download

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Trailer zu Was ist das

 

Stimmen zum Stück "Was ist das"

Von Manon Bauer (30.9.2018)

Ein Federherzkuschelstück über das Reisen, Verreisen, Nachreisen, Fortkommen, Nachkommen, Suchen und Finden.

Zuerst ist scheinbar nicht viel da, nur ein riesiger, schwerer Koffer - ein wohl immer symbol- und geschichtenschwangerer Gegenstand, der auch viele Gegensätze mitschwingen lässt: Schwere und Last, aber doch auch wieder das Beisammenhaben von Wenigem (dem Wichtigsten?), um sich damit fortzubewegen, weit, weit fort… Unter „Uff“ und „Hauruck“ wird der Koffer auf den Tisch gehievt. Eine Feder segelt zu Boden: ach, fliegen müsste man können!

Feine Parallelenfäden ziehen sich vom ersten Steinbeißerstück zu diesem: das Ertasten und Ertappen der Welt, einzelne Wortfedern und Federspuren die motivisch einkomponiert sind, wie etwa das Jucken unter dem Hut, die Jausenbox, das Stolpern über Hinweise, die uns neue Freunde kennen lernen und alte wieder finden lassen. Ein wunderschöner dramaturgisch gut umgesetzter Kunstgriff ist das Mise-en-Abîme der Koffer: ein Koffer im Koffer im Koffer… Als bildliches und zugleich ganz konketes Handlungselement stapeln sich die Koffer der Reihe nach übereinander: im ersten bietet Leuchtturmstrandatmosphäre den Anstoß, um in See zu stechen und einen seh-kranken Wal zu retten, im zweiten tut sich ein dichter Dschungelwald auf, in dem eine ganz frische blaue Strumpfschlange lustvoll durch ihr Vampirgebiss nuschelt, im dritten fliegen Seidentücher durch die Sandwüste, aus dem vierten taucht endlich der langgesuchte verirrte Vogelfreund auf – verletzt! Aber im fünften Köfferchen findet sich ja glücklicherweise das Verarztungsmaterial, nebst einer großen Portion Liebe. Und schon ist das Fliegen ganz einfach!

Ein äußerst liebevolles federleichtes Stück für die Kleinsten vom Feinsten, bezieht die Kinder immer wieder als Helfer ein, verleiht Flügel und Wurzeln zugleich.