Kasperls Feenzauber

 

MÖP Kasperlabenteuer für die Allerkleinsten und die ganze Familie mit Feenzauber und Perkussionsmusik.

 

Zum Stückinhalt

Nanu, nanu, wer bist denn du? Rosalia, die gute Fee! Ach bitte kraul mir meinen Zeh. O Verehrteste, ich wünsche einen guten Tag, weil Kasperl dich heute sammeln mag. Kasperl und die Kinder schauen nicht nur, ob sie ein paar Kastanien finden können, sie helfen dabei auch dem Prinzen, der seiner Rosi ein Geschenk machen möchte. Ob sie wohl genug Kastanien für eine Kette finden können? Und ob sich hinter jeder Kastanie eine gute Fee versteckt? Wie sagt man jemandem überhaupt, dass man ihn lieb hat?

 

Pädagogische Themen

Höflichkeit, Grüßen, gegenseitige Aufmerksamkeit. Durch die Livemusik wird die Handlung sehr rhytmisch und kurzweilig. Eine Variante des Stückes eignet sich auch perfekt für den Advent und heißt "Kasperls Weihnachtszauber".

 

Pressebilder zum Stück in Arbeit

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Technische Daten

MÖP Figurentheater
Altersempfehlung: ab 2 Jahren
Dauer: 35 Minuten
Spielweise: Klassische Handfiguren mit Kasperl
Spiel: Dorina Unterdorfer/Katharina Mayer-Müller
Regie: Katharina Mayer-Müller
Musik: Maria Auxiliadora Montes
Figuren und Ausstattung: Katharina Mayer-Müller
Mobil Anforderungen: Auf-/Abbau: 2 Std. / 1 Std., Bühnenfläche 2x1m, Höhe 2,30 m, Steckdose in Bühnennähe
MÖP Produktion 2018, Premiere 2.3.2018, 16.00 Uhr im MÖP

 

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Stimmen zum Stück "Feenzauber"

Von Manon Bauer (15.9.2018)

Der Titel greift fast zu kurz, denn es geht in diesem Werk um viel mehr, als „Kasperl“. Und „Fee“. Und „Zauberei“. Es geht um den innigen Wunsch, jemandem eine Freude zu machen, sich zu überlegen, was das denn sein könnte, sich auf die Suche zu machen, zu suchen, zu machen, herzurichten und zu überreichen. Das sind wunderbare zwischenmenschliche Prozesse. Dem funkt allerdings immer jemand oder etwas dazwischen: eine Hexe, eine Fee, und nie kann man sicher sein, ob eine Kastanie wirklich eine Kastanie ist, oder ein verzaubertes Ding oder bezauberndes Wesen…

Lautmalerische Unterstützung des raschen Wechselspiels kommt von einer ganzen Batterie an Perkussionsinstrumenten: auch hier wird die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten zelebriert, mit dem mitreißenden Einsatz von Maria Auxiliadora Montes.

Das Stück spielt stark mit Schablonendenken, ist aber ein Aufwecken und Anregen, dagegen anzudenken. Was ist gut? Woran erkennt man das? Wer ist böse? Warum? Hochphilosophische Vertracktheiten sind das für jeden für uns und ein Leben lang beschäftigt uns das in einer oder der anderen Weise, aber gibt es eine Pauschallösung?

Der Kasperl ist durchtrieben genug, um zu hinterfragen und zu wissen, dass es nicht so ist.