Leise schnuffelt der Wuz

Früher war alles besser, der Advent war ruhiger und besinnlicher, das Fernsehprogramm niveauvoller und der Klee grüner, ...

 

Zum Stückinhalt

... das meint zumindest des Teufels Großmutter. Seit sie nämlich den Nikolaus nicht mehr begleiten darf, muss sie sich ihre Kekse selbst backen. Aber vom Backen versteht sie genauso viel, wie Kasperl vom Zimmeraufräumen. Ihre Kekse sind steinhart, verkohlt und schmecken alle nach Seife. Pfui Teufel! Da bleibt dem kleinen Keksteufel Ladislaus gar nichts anderes übrig, als sich heimlich, still und leise in die Weihnachtsbackstube von Kasperl und Schnuffiwuz zu verkrümeln. Was er dort wohl macht?

 

Pädagogischer Inhalt: Ein knuspriges Adventsstück über gelungene Nachbarschaftshilfe und das Teilen: Wenn alle zusammenhelfen, wird der Geist der Weihnacht spürbar. Und natürlich - ein köstlicher Beitrag zur Überwindung der Furcht vor dem Krampus.

 

Bilder zum Stück

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Technische Daten

MÖP Kasperlstück
Altersempfehlung: 3 - 8 Jahre
Dauer: 45 Minuten
Spielweise: Handfiguren
Spiel, Figuren, Ausstattung und Musik: Katharina Mayer-Müller
Regie: Martin Müller
Text: Katahrina Mayer-Müller
MÖP Produktion 2006

 

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Stimmen zum Stück

Artikel von Manaon Bauer (12.12.2018)

Weihnachtskeks und Eierschaum…hmmm wie das duftet! Wenn schon kaum Schnee rieselt, dann weiß man eben erst, wenn der Schnuff leise wuzelt oder der Wuz ganz leise schnuffelt, dann, ja dann ist Keksbackzeit und es rieselt eben der Zucker… Auch der Kasperl ist ganz aufgedreht beim Schlekse sacken, oder Fekse zocken, Rekse pracken, Bekse schnackeln… Alles ist da, was man zu Weihnachten braucht: Adventkranz, Christbaum, Kuscheldecke, Kekse… Aber he! Was ist da los? Uuh, us rucht su ungubrunnt! Tja, in der Hölle riecht es nicht ganz so gut wie beim Kasperl, denn des Teufels Großmutter kann leider gar nicht backen.

Der kleine süße Rotkopf Ladislaus – kein geringerer als der Teufel selbst, aber eigentlich viel zu niedlich – ist ein Schleckermaul und leidet sehr unter den sehr bedenklichen Kochkünsten seiner Großmutter Rosmarie. Kurzerhand bittet er also den Kasperl und dessen kleinen Drachengefährten Schnuffiwuz, seiner Großmutter beizubringen, wie man so richtig feine Weihnachtsbekse zoffeln kann. Ein fast faustischer Teufelspakt?

Des Teufels Großmutter ist eigentlich ganz nett, wenn man nicht gerade „Pfui Teufel“ oder gar „Grüß Gott“ zu ihr sagt, sie spricht lediglich mit einer tiefen rauen Stimme in deftigem Wienerisch, was gut zu ihrer ruppigen Herzlichkeit passt. Rosmaries pechschwarzes Haar soll die Belohnung für den subtilen und durchaus mutigen Einsatz des Kasperl sein…

Die Wortverdrehungen und Buchstabenverpurzelungen sind ein Markenzeichen und sehr witziger Part in dem Stück, der nicht nur die Kinder vor Lachen kreischen lässt. Der „korrekte“ Schüttelreim „Bekse kacken“ fällt übrigens natürlich nie.